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Species: Mystrium voeltzkowi   Forel, 1897 

Classification:
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Taxonomic History (provided by Barry Bolton, 2019)

Mystrium voeltzkowi Forel, 1897d PDF: 189, fig. 1 (w.m.) MADAGASCAR. Malagasy. Primary type information: Madagascar, Nossi-Bé (Nosy Be), coll. Voeltzkow; CASENT0101952; MHNG. AntCat AntWiki HOL

Taxonomic history

Yoshimura & Fisher, 2014 PDF: 91 (w.eq.m.) (Lectotype designation).
See also: Menozzi, 1929e PDF: 528.

Distribution:

  Geographic regions (According to curated Geolocale/Taxon lists):
    Africa: Madagascar, Mayotte
  Biogeographic regions (According to curated Bioregion/Taxon lists):
    Malagasy

Taxonomic Treatment (provided by Plazi)

Treatment Citation: Forel, A., 1897, Ameisen aus Nossi-Bé, Majunga, Juan de Nova (Madagaskar), den Aldabra-Inseln und Sansibar. Gesammelt von Herrn Dr. A. Voeltzkow aus Berlin., Abhandlungen herausgegeben von der Senckenbergischen Naturforschenden Gesellschaft 21, pp. 185-208

Mystrium voeltzkowiHNS nov. sp.

[[ worker ]] major, L. 9 bis 9,5 mm (mit den Mandibeln). L. der Mandibeln: 2,5 mm. Viel schlanker und langbeiniger als mysticumHNS. Mandibeln viel laenger und schmaeler als bei mysticumHNS, an der Basis zwar dicker, aber nicht breiter als an der Spitze, der ganzen Laenge nach gleich breit, in ihrem ersten Drittel fast gerade, dann nach aussen schwach konvex und nach innen konkav, fast cylindrisch, aber an der Innenseite mit einer Laengsrinne und mit zwei Reihen von je ca. 15 widerhakenartig nach rueckwaerts gerichteter, starker, spitzer, dor neuartiger Zaehne, welche etwas laenger sind als an der Basis breit. Die Spitze der Mandibeln ist stumpf gestutzt; die Mandibeln sind matt, dicht punktiert - genetzt, mit schiefen, groeberen Laengsrunzeln, sehr weit voneinander, an den Kopfecken, artikuliert; der ganzen Laenge nach haben sie noch eine obere und eine untere Laengsleiste.

Kopf um mehr als 1 / 3 breiter als lang, fast quer rechteckig, aber die Seiten konvergieren etwas nach hinten. Hinten ist er etwas seichter ausgeschnitten als bei mysticumHNS. Der leicht konvexe Vorderrand des Clypeus hat eine Reihe von 8 starken Zaehnen. Etwas hinter der vorderen Ecke des Kopfes findet sich seitlich ein starker, nach aussen und vorn gerichteter, etwas gekruemmter Dorn, der laenger ist als an der Basis breit. Clypeus, Stirnleisten und Stirnrinne aehnlich wie bei mysticumHNS. Fuehler schlank, der Schaft ist ziemlich duenn und ueberragt etwas die ausgeschnittene Mitte des Hinterhauptes. Zweites Geisselglied doppelt so lang als das erste (gleich lang bei mysticumHNS). Die 2 - 7 Geisselglieder sind cylindrisch, am Ende verdickt, mehr als doppelt so lang als dick, Keule sehr deutlich viergliedrig. Augen in der Mitte der Kopfseiten.

Pronotum viel laenger als breit, in der Mitte am breitesten, hinten verengt. Mesonotum ungemein verschmaelert, fast nur 1 / 3 so breit als das Pronotum, so lang als breit. Basalflaeche des Metanotum so lang wie die abschuessige, trapezfoermig, hinten viel breiter als vorn, hinten fast so breit wie das Pronotum; abschuessige Flaeche weniger scharf gestutzt als bei mysticumHNS. Profil des Thoraxrueckens wenig konvex, Promesonotalnaht breit und tief; Meso-metanotalnaht deutlich. Stielchen gerundet, nur etwas mehr als doppelt so breit als lang, vorn gerundet gestutzt. Abdomen nach dem 1. Segment nicht oder fast nicht eingeschnuert, hinten fast spindelfoermig laenglich zugespitzt. Stutzflaechen des Metanotum und des Stielchens, sowie der Hals des Pronotum quergerunzelt. Kopf, Thorax, Stielchen und erstes Segment des Abdomens im uebrigen sehr grob und unregelmaessig, aber sehr deutlich laengsgerunzelt, zwischen den Runzeln unregelmaessig genetzt, fast ohne Glanz. Der uebrige Teil des Abdomens matt, dicht und fein punktiert genetzt, wie auch Beine und Fuehler.

Behaarung wie bei mysticum [[ worker ]], mit den gleichen kurzen, loeffeifoermigen Haaren, aberan den Fuehlerschaften sind die Haare duenner und spitzer, waehrend am hinteren Teil des Abdomens, die laengeren, braunen, spitzen Haare des mysticum fast fehlen oder viel kuerzer sind.

Mystrium voeltzkowi [[ worker ]], von oben gesehen.

Schwarz oder braunschwarz. Fuehler, Hinterleibspitze und Beine braeunlichrot. Mandibeln braun, mit braunroter Spitze. Alle Koerpergelenke und Segmentraender, auch die Stirnleisten roetlichbraun.

[[ worker ]] minor? L. 6,3 mm; Mandibeln 1,6 mm. Ganz rostrot. Koerperhaare fast ganz spitzig, nicht oder kaum loeffeifoermig. Kopf hinten sehr stark verschmaelert, nicht sehr viel mehr wie halb so breit als vorn. Augen stark hinter der Mitte der Kopfseiten. Geifselglieder kuerzer als beim [[ queen ]] major. Mandibeln an der Spitze breiter und schief gestutzt, mit viel schwaecheren Zaehnen an der Innenflaeche. Die groben Laengsrunzeln des Koerpers sind schaerfer, regelmaessiger, aber weiter auseinanderliegend.

[[ male ]]. L. 7,7 mm. Dem [[ male ]] des mysticumHNS sehr aehnlich. Erstes Geisselglied so dick als lang; zweites Glied am laengsten, mehr als dreimal so lang als dick. Die beiden Mandibeln beruehren sich, kreuzen sich sogar etwas an der Spitze. Vorderrand des Clypeus nur schwach gezaehnelt, nicht ausgerandet. Basalflaeche des Metanotum so lang als die abschuessige. Abdomen nach dem 1. Segment gar nicht eingeschnuert. Skulptur wie beim mysticumHNS, auch mit dem haartragenden Mittelkorn in jeder Masche, aber Kopf und Mesonotum sind nur grob genetzt (nicht gerunzelt). Das Stielchen und das erste Hinterleibssegment haben auch grobe, aber zerstreutere und seichtere Gruebchen, mit fem genetztem Grund, waehrend der uebrige Hinterleib nur zerstreute gewoehnliche Punkte hat. Konvergierende Linien des Mesonotum fast ganz fehlend.

Behaarung und Fluegel wie bei mysticumHNS, letztere braeunlich, mit dunkelbraunem Randmal.

Schwarzbraun, Basis des Hinterleibs, Fuehlerschaft und Schenkel braun. Abdomen hellbraeunlich mit gelblichen Segmentraendern und Spitze. Geissel, Tibien und Tarsen gelbroetlich.

Nossi-Be (Dr. Voeltzkow). Diese prachtvolle Art ist leicht von den drei andern zu unterscheiden, viel schlanker und anders geformt. Das mit den [[ worker ]] gefundene [[ male ]] beweist, dass ich mich in meinen - Fourmis de Madagascar " (Grandidiers Werk, Bd. XX, zweite Haelfte, S. 115) nicht geirrt habe, als ich das vereinzelt gefundene [[ male ]] zu MystriumHNS und wahrscheinlich zu mysticumHNS zog.

Die zwei als [[ worker ]] minor? gedeutete und eben beschriebene rostrote [[ worker ]] waren in der gleichen Glasroehre enthalten und duerften bei der Sorgfalt, mit welcher Herr Dr. Voeltzkow gesammelt hat, der gleichen Kolonie angehoeren. Trotz mancher Uebereinstimmungen sind sie aber so auffallend und so vielfach von den andern verschieden, dass es doch noch moeglich ist, dass sie einer andern Art angehoeren, die ich dann M. fallaxHNS zu nennen vorschlagen wuerde.

Specimen Habitat Summary

Found most commonly in these habitats: 62 times found in tropical dry forest, 23 times found in rainforest, 3 times found in littoral rainforest, 3 times found in montane rainforest, 2 times found in forest litter, 1 times found in degraded rainforest, 1 times found in littoral forest, 1 times found in lowland rainforest.

Found most commonly in these microhabitats: 58 times ex rotten log, 11 times sifted litter (leaf mold, rotten wood), 11 times under stone, 4 times sifted litter, 1 times ground nest, 2 times ex rotten stick on ground, 1 times ex dead twig above ground, 1 times ground forager(s), 1 times ex. log.

Collected most commonly using these methods: 4 times MW 50 sample transect, 5m, 5 times MW 25 sample transect, 5m, 2 times 9 MaxiWinks, mixed samples, 3 times 3 MaxiWinks, mixed samples, 2 times winkler trap, 2 times at light, UV Light, 1 times 10 MaxiWinks, mixed samples, 1 times at light, 6 Ground intercept Light Trap, 1 times pitfall trap, PF 50 traps, 11 cm dbh with water, soap, formalin, nonlinear placement.

Elevations: collected from 30 - 1065 meters, 291 meters average

Type specimens: Lectotype of Mystrium fallax: casent0101995; Lectotype of Mystrium voeltzkowi: casent0101952; paralectotype of Mystrium voeltzkowi: casent0101137, casent0101710



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